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Chronik

Entstehung und Gründung

Zur Erinnerung: Im Juli 1985 gewinnt Boris Becker mit 17 Jahren als jüngster, erster ungesetzter und erster Deutscher Wimbledon.

Rund 3 Monate später, am 18. Oktober 1985 im Waldeck wurde von 53 interessierten Tennisfreunden der TCM e.V. gegründet und aus der Taufe gehoben.

Die Eintragung ins Vereinsregister des Amtsgerichts St. Blasien erfolgte am 03. Juni 1986 zu VR 134.

Am 3. November 1986 wurde im Waldeck in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die Satzung beschlossen und die 1. Vorstandschaft gewählt:

Willi Kapferer als 1. Vorsitzender, Walter Gottstein als 2. Vorsitzender, Hanspeter Dietsche als Kassierer und Eberhard Fischbach als Schriftführer.

Die Gründungsmitglieder unseres Vereines

Behringer, Bernd Behringer, Brigitte Burger, Robert
Dietsche, Brunhilde Dietsche, Hanspeter Dietsche, Stephan
Gfrörer, Joachim Gfrörer, Ursula Höfler, Karl-Heinz
Kaiser, Benno Kaiser, Markus Kapferer, Ingrid
Kapferer, Stefanie Kapferer, Willi Leber, Manfred
Leber, Monika Maier, Claudia Maier, Cornelia
Maier, Uwe Mayer, Bernhard Meier, Renate
Napp, Herbert Napp, Lydia Nier, Sabine
Schäuble, Armin Specht, Karin Spitz, Alexander
Spitz, Dr., Christian Spitz, Christian Spitz, Gabriele
Spitz, Heinz Spitz, Michael Wild, Elmar

Die genannten Gründungsmitglieder halten unserem Verein bis heute die Treue und wurden für die 25jährige Mitgliedschaft geehrt.

Bau der Tennisplätze und Tennisclubhaus

Und dann ging`s Schlag auf Schlag.

Noch im November 1986, nämlich am 11.11., wurde mit den Bauarbeiten begonnen, nachdem der Standort feststand. Nach Aufzeichnungen des damaligen Schriftführers Herrn Eberhard Fischbach gab es einige Probleme mit dem Wasser. Zunächst Regen, Regen, Regen, dann wurde das Wasser für das Einschwämmen der verschiedenen Schichten dringend benötigt, es schien jedoch nur noch die Sonne. Das Schlauchkommando "Willi und Hanspeter" hatten tagelang Einsätze:
Wasser Marsch, Wasser halt, Schlauch kaputt.

Zwischenzeitlich - noch bevor die Tennisplätze fertig waren - wurde unser 1. Clubhäusle geliefert. Mit einem Tieflader direkt vom TC St. Blasien, der damals mit dem Neubau seines jetzigen Clubhauses begann.

Die Bauarbeiten schritten weiter voran und im Juli 1987 fand das erste Spiel statt, und zwar zwischen Willi Kapferer und Uwe Maier, das Ergebnis wurde leider nicht überliefert.

Die offizielle Einweihung war dann ein Jahr später, im Juni 1988, mit weltlichem Beistand durch Herrn Bürgermeister Johann Meier und kirchlichem Beistand durch Herrn Pfarrer Benz. Angetreten waren auch die aktiven Mitglieder mit den neu fertiggestellten gelben Tennisanzügen.

Das erste Spiel auf den neu eingeweihten Tennisplätzen spielten Bürgermeister Johann Meier und Vorsitzender Willi Kapferer. Letzterer - und das dürfte in den 25 Jahren einmalig gewesen sein – spielte tatsächlich mit Anzug und Krawatte. Auch hier ist das Ergebnis leider nicht bekannt.

Übrigens: Im Juli 1988 hat dann auch Steffi Graf zum ersten Mal Wimbledon gewonnen.



1993 konnte man dann in der Zeitung lesen:
Vorsichtige Überlegungen: Tennishalle für Menzenschwand

Dieses Investitionsvorhaben wurde in der Tat heftig diskutiert, natürlich auch ein dritter Platz. Dieser war schon so gut wie beschlossen, diskutiert wurde lediglich noch, ob es ein Allwetterplatz oder ein Sandplatz werden sollte. Daneben musste natürlich auch ein neues Clubhaus gebaut werden.

Die Diskussionen waren so intensiv, dass man bei der Tennisversammlung immer mehr den Eindruck hatte, es handelt sich um eine Bürgerversammlung. Unvergessen auch die anschließende Sitzrunde im Foyer des Waldecks mit Bürgermeister Johann Meier, aus der sich dann später die JBV (Junge Bürgervereinigung) unter Joachim Gfrörer gründete.

Durchgesetzt hat sich schließlich dann das neue Tennisclubhaus.





Beschlossen wurde das Bauvorhaben in der Mitgliederversammlung 1994. Noch im Jahr 1994 wurden die ersten Pläne entworfen und eingereicht. Im Februar 1995 war der Bauantrag fertig. Doch dieser stoß bei der Forstdirektion auf Ablehnung und die Genehmigung rückt in weite Ferne. Eine Besprechung ergab dann, dass der Bau um 7 Meter nach Westen und damit weg vom Felsen (weil Waldbiotop) verschoben werden musste. Für den TCM bedeutete dies zwar größere Räume, aber auch wesentlich höhere Kosten. Nachdem die neuen Pläne und der neue Bauantrag eingereicht wurden, kam umgehend die Genehmigung und der langersehnte rote Punkt.

Baubeginn war dann November 1995.

Bereits im Juni 1996 konnte zusammen mit den Handwerkern und Zimmersleuten und den unermüdlichen Helferinnen und Helfer des TCM Richtfest gefeiert werden. Zimmermann Jörg Kuhn verlas den Richterspruch:

"Dem guten Geist, der wahr und weisend, sich stets zur Jugend gern gesellt, erstand hier dieser Bau zu Ehren, betreuend eine junge Welt."

Legendär auch die Aussage des Vorsitzenden Heinz Spitz: "S’isch gli emol fertig. "

Bis zur endgültigen Fertigstellung und Einweihung durch die Vorsitzende Lore von Ascheraden vergingen jedoch nochmals 3 Jahre. Im August 1999 konnte das neue Clubhaus dann feierlich eingeweiht werden. Hierzu sei den zahlreichen Helferinnen und Helfer des TCM nochmals ausdrücklich gedankt. In einer Open-Air-Feierstunde überbrachte u.a. auch Bürgermeister Johann Meier Grußworte und den kirchlichen Segen spendete Pater Adalbert Schaller.

Jahr für Jahr standen dann die regelmäßigen Arbeiten auf dem Programm:

Erhaltung und Pflege des Tennisclubhauses
Pflege Außenanlage, Rasenmähen
Herrichten der Tennisplätze, Erneuern der Linien

Im Jubiläumsjahr 2011 wurde schließlich unter Leitung von Gründungsmitglied Manfred Leber auch das Büro im Dachgeschoss fertiggestellt und unter Leitung von Gründungsmitglied Uwe Maier als Gerüststeller und Profimaler erhielt das Tennisclubhaus nach 15 Jahren einen neuen Anstrich. Auch hierfür sei allen Helfern herzlich gedankt.

Und auch das Eingangsschild, das Lore von Ascheraden Heinz Spitz damals überreicht hatte, wurde nun aufgehängt:

"S’isch gli emol fertig. "

Kinder und Jugendarbeit

Ein Schwerpunkt der Vereinstätigkeit war bereits zu Beginn das kostenlose Kinder- und kostengünstige Jugendtraining. Dies gilt unverändert bis heute. Wenn auch in den letzten Jahren keine Clubmeisterschaften und Schleifchenturniere für die Erwachsenen mehr stattfanden, für die Kinder und Jugendlichen war stets etwas geboten, zuletzt das Schleifchenturnier im Jahr 2010 mit immerhin 20 Kindern.

Und auch dieses Jahr wird es für die Kinder und Jugendlichen im September ein Abschlussturnier geben.

Sportliche Erfolge der Medenmannschaft

Anfangs - im Jahre 1989 - wurden viele Spiele verloren, nämlich 0:9, 1:8, 2:7, doch dann gelang im 4. Spiel der erste Erfolg mit 5:4, gesichert durch das Einser-Doppel Joachim Gfrörer und Uwe Maier.

Vor allem unsere Heimspiele waren bei den Gegnern sehr beliebt. Denn diese durften nicht nur die Punkte mitnehmen, sondern wurden anschließend noch mit Essen und Trinken im Waldeck verwöhnt.

Es folgten weitere Erfolge und Aufstiege, sowie im Juli 1993 ein toller Ausflug zum Rafting nach Landeck.

Zusätzlich konnten für einige Jahre weitere Mannschaften gemeldet werden:
2. Herrenmannschaft, Damenmannschaft, Junioren.

Nach mehreren Abstiegen wurden ab 2006 dann leider keine Mannschaften mehr gemeldet.

Sportliche Erfolge bei den Raumschaftsturnieren

Meistens belegte der TCM die hinteren Ränge, einmal jedoch trumpften die Spielerinnen und Spieler des TCM ganz groß auf und gewannen 1995 in Höchenschwand völlig überraschend den Wanderpokal, der anschließend gebührend im Waldeck gefeiert wurde.

Ansonsten sorgte eine nicht vorhandene kurze Hose beim Turnier in Bernau für Lacher.

Und unsere Vorstandschaft konnte nochmals bei den Vorstands-Raumschaftsturnieren in den Jahren 2000 und 2001 gewinnen.

Allgemein